Wiesbaden, 15.02.2018

Spielerische Statikausbildung

Ausbildung muss nicht immer toternst ablaufen - ein Plädoyer für das Kind im Helfer.

Einen kleinen Ausflug in unsere Baukunde/Statikausbildung aus dem Januar. Nach einer Theorieeinheit über Statik, Spannungsarten, Materialien und dem Abstützen/Aussteifen von Gebäuden gab es eine 30-minütige Praxisübung.

Aufgabe: In Dreiergruppen und ausgestattet mit Marshmallows und Spaghetti ging es los. Drei Gruppen wetteiferten um den höchsten Turm, zwei Gruppen um die Brücke mit der längsten Spannweite. Zur Verstärkung wurde - bei Bedarf - außerdem ein Vorrat an Rigatoni gereicht.

Bei den fünf vollkommen verschiedene Konstruktionsarten stachen zwei Sieger klar hervor - der Turm mit stolzen 120cm Höhe und die Brücke mit einer freitragenden Spannweite von 45cm. Um die Stabilität der Konstruktion zu testen, musste der EBK (Entenbelastungskörper) jeweils 10 Sekunden gehalten werden.

So ist in dem Spiel neben dem reinen Wissen über Spannungsarten und den Vorteil von diagonalen Verstrebungen einiges enthalten, was auch in realen Einsätzen vorkommt:

  • Zeitdruck
  • begrenzte Materialauswahl
  • unbekannte Aufgabenstellungen
  • Anforderungen bezüglich Höhe, Weite und Belastbarkeit

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