Wiesbaden, 15.11.2014, von ML

Transport einer gefälschten Betonfräse

Im Auftrag des Bundeskriminalamtes übernahmen wir den Transport einer gefälschten Betonfräse von Wiesbaden nach Kevelaer. Die Fräse wurde im Rahmen einer Drogenfahndung sichergestellt.

Ein ungewöhnlicher Transportauftrag gelangte vom BKA zu uns: eine Betonfräse sollte von Wiesbaden ins 270 Kilometer entfernte Kevelaer gebracht werden. Die Fräse war mit seinen 3 Metern Länge, 1.20 Metern Breite und knapp drei Tonnen kein Leichtgewicht - für unseren MAN LdKr aber kein Problem.

Pikantes Detail: Die Fräse war eine Fälschung und eigens zum Transport Drogen gebaut. Sie war im Rahmen einer routinemäßigen Fahrzeugkontrolle aufgefallen, als die Hunde anschlugen. Ein hinzugezogener Ingenieur erkannte das Gerät als Fälschung. Bei der anschließenden Demontage wurden in der Walze große Mengen Drogen gefunden. Die Fräse sollte nun, mehrere Monate nach der Sicherstellung nach Kevelaer gebracht werden.

Der Einsatz begann gegen 9 Uhr morgens und zog sich, nicht zuletzt durch eine Reifenpanne, bis in die Morgenstunden des Folgetages hin. Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an die Kameraden des Ortsverbandes Geldern, die uns spontan nicht nur bei der Reifenpanne unterstützten, sondern auch warm und lecker verpflegten - der Einsatz dauerte schließlich wesentlich länger als geplant.


Die zu diesem Einsatzbericht verwendeten Bilder dürfen nicht ohne Genehmigung weiterverwendet werden.




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